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Allgemeines

Vergabekriterien

Werden die Dienstleister von dem Gütesiegel getestet?

Der Website-Betreiber muss seine Website zuerst bei dem Portal anmelden, danach wird die Seite dann auf Anbietersicherheit, rechtliche Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit geprüft. Wurde die Prüfung erfolgreich abgeschlossen, erhält der Anbieter ein Zertifikat und darf das Gütesiegel auf seiner Seite führen.

Mindestanzahl an Bewertungen zum Erhalt des Siegels?

Um das Siegel zu erhalten muss der Betreiber seine Website nur von dem Portal überprüfen lassen. War die Prüfung erfolgreich, erhält er ein Zertifikat und darf das Siegel auf der Internetseite seines Online-Shops führen.

Nach welchen Qualitätsrichtlinien wird der Dienstleister evaluiert?

Die Prüfkriterien des Portals sind in 10 Kategorien eingeteilt: Anbieterkennzeichnung, allgemeine Geschäftsbedingungen, Produktbeschreibung und Preisinformation, Bestellvorgang, Zahlungsmöglichkeiten, Kundendienst, Leistungserbringung/Lieferung, Widerruf/Rückgabe, Datenschutz und Sonstiges.
Anbieterkennzeichnung: Der Website-Betreiber ist verpflichtet seinen vollen Namen und die Rechtsform seines Unternehmens anzugeben. Handelt es sich um eine juristische Person müssen auch die vertretungsberechtigten Personen und der Handelsregistereintrag, sowie die dazugehörige Nummer angegeben werden. Weitere wichtige Daten sind: die Adresse, die E-Mail Adresse, die Telefonnummer, die Umsatzsteuer ID und ggf. die behördliche Aufsichtsbehörde. All die Daten, die den Anbieter der Seite kennzeichnen, sollten unter dem Link „Impressum“ oder „Über uns“ hinterlegt sein.
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Es ist wichtig, dass der Text der AGBs leicht verständlich ist und für den möglichen Kunden leicht lesbar. Zudem sollten die allgemeinen Geschäftsbedingungen die Möglichkeit zum Ausdrucken und Speichern bieten. Innerhalb der Bedingungen müssen alle Zahlungsbedingungen erläutert und die Preise, sowie Versandkosten angegeben werden.
Produktbeschreibung und Preisinformation: Die vertriebenen Produkte müssen klar mit den Endpreisen gekennzeichnet sein. Außerdem ist es wichtig, dass die Höhe der Versandkosten und die Lieferzeit deklariert sind. Auch die jeweilige Beschreibung der Produkte wird teilweise überprüft.
Bestellvorgang: Der Bestellvorgang auf der Website sollte möglichst einfach und verständlich für den Kunden sein. So sollte die Eingabe der persönlichen Daten in Pflichtfelder und freiwillige Felder eingeteilt sein. Damit der Kunde sicher sein kann, dass seine Bestellung auch angekommen ist, ist eine Empfangsbestätigung der Bestellung seitens des Shop-Betreibers nötig. Eine Bestellbestätigung ist hierbei keine Pflicht.
Zahlungsmöglichkeiten: Werden Produkte über die geprüfte Website vertrieben, müssen dem Kunden zum Bezahlen mindestens zwei unterschiedliche Zahlvarianten eröffnet werden, wobei eine Möglichkeit ein geringes Risiko für den Kunden beinhalten muss, beispielsweise Rechnung, Nachnahme oder Kreditkarte. Fallen ggf. Zusatzkosten an, muss der Kunde auch darüber unterrichtet werden.
Kundendienst: Bei der Prüfung des Kundendienstes wird im Allgemeinen die Kontaktaufnahme getestet und der Kundenservice beurteilt.
Leistungserbringung/Lieferung: Bei der Leistungserbringung und Lieferung sollte festgelegt sein, dass die Lieferung der Ware innerhalb der angegebenen Frist und gemäß der angegebenen Produktinformationen erfolgt.
Widerruf/Rückgabe: Hinsichtlich des Widerrufs ist der Website-Betreiber dazu verpflichtet den Kunden über sein Widerrufsrecht zu informieren. Dabei kann der Widerruf (innerhalb von 14 Tagen oder einem Monat) entweder in Schriftform oder mit Rücksendung des Produkts stattfinden. Außerdem muss der Kunde in Form einer Bestellbestätigung über das Widerrufsrecht informiert werden. Wurde die Widerrufserklärung in die allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgenommen, müssen diese hier ausdrücklich gekennzeichnet werden.
Datenschutz: Um die Daten der Nutzer möglichst gut zu schützen, muss definitiv eine Datenschutzerklärung vorliegen, in der die Nutzer über die Verwendung und den Schutz ihrer Daten aufklärt. Zudem hat der Nutzer ein Recht seine persönlichen Daten einzusehen. Hinsichtlich der Versendung eines Newsletters, wird dieser zuerst auf Inhalte geprüft. Der Newsletter darf erst an den Kunden versandt werden, wenn dieser zustimmt. Möchte der Kunde den Newsletter nicht mehr abbonieren, muss er diesen auch abbestellen können.
Sonstiges: Werden Textilien oder Lebensmittel über die Website vertrieben, müssen die entsprechenden Verordnungen beachtet werden.

Ist es ein Branchenspezifisches Gütesiegel?

Das Gütesiegel darf jeder Onlineshop führen, sofern er sich vorher von dem Portal prüfen lässt.

Welche anderen Besonderheiten gibt es?

Zusätzlich zu dem Siegel „geprüfter Webshop“ kann man als Website-Betreiber auch die Texte für das Impressum oder die Datenschutzerklärung von einem Anwalt verfassen lassen. Um auch die Kundenmeinungen in seinem Web-Shop zu erfassen, kann auch ein spezielles Kundenmeinungstool in die Website integriert werden.Zudem gibt es die Möglichkeit das Gütesiegel in der Basic- oder Premium-Version zu erhalten.

Funktion und Nutzen

Kosten

Welche Kosten fallen an?

Die anfallenden Kosten sind je nach Basis- oder Premiumpaket unterschiedlich. Das Basispaket sieht monatlich 9,90 € zzgl. USt. vor. Hier ist das Gütesiegel inklusive der rechtlichen Überprüfung des Onlineshops und der virtuellen Marktplätze, sowie das Prüfprotokoll, das Gütesiegel und einem persönlichen Ansprechpartner enthalten und das Kundenmeinungstool und diverse Zusatzleistungen. Das Premiumpaket umfasst zusätzlich zu den Basisleistungen noch die rechtlich abgesicherte Texterstellung für das Impressum, die Datenschutzerklärung und die Widerrufsbelehrung.

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